chr
I am a Darkstar
Gestern war wieder einer dieser Abende, an den ich mich gerne noch ganz ganz lange erinnere!
Aber wie sich das für einen ordentlichen Bericht gehört, fang auch ich von vorne an.
Gegen 17Uhr fuhren wir uns fünft (Dark, Kataja, Claus, Conny {nicht im Forum} und ich ) ins etwa 1 Autostunde entfernte Ulm. Claus fand ohne Stadtplan auf Anhieb (!) die Schillerstraße, sodaß es kein einziges Verfahren - noch nicht einmal ein Umdrehen bzw. Suchen der Hausnummer gab. (Ich vermute schon seit der Frühjahrstour, daß Claus ein eingebautes Navigationssystem im Kopf hat 😉 )
Natürlich waren wir mal wieder viel zu früh, trafen aber bereits Auri und Liu im Roxy an. Kataja und Dark suchten noch das Restaurant gleich um die Ecke auf, wir anderen machten es uns mit einem Fremden namens Ralf am Einlaß gemütlich. Das Roxy ist eine angenehme Location mit Kino und Vorräumen, sodaß wir nicht in der Kälte warten mußten. Dabei kamen wir bereits in den Genuß des Soundchecks, vermischt mit Robbie-Williams-Musik aus den Lautsprechern - was für eine Mischung! 😉
Pünktlich um 19 Uhr ging es - vorbei am Kartenabriß und Sicherheitscheck - in den nächsten Vorraum, wo wir die nächste Stunde in gemütlicher Atmosphäre an Tischen beim Becher Wein oder Bier auf dasOeffnen der nächsten Tür ausharrten.
Zum Konzert:
Die Vorband God's Bow hat mich schier verzückt!! (@ slati: ich weiß gar nicht was Du hast - ich fand sie wirklich klasse!) Eine wunderbare Frauenstimme unterlegt mit mächtigen elektronischen Klängen! Selten habe ich erlebt, daß eine Vorband so viel Beifall geerntet hat!
Als es dann losging und sich unsere Lakaien zum ersten Song Colour-ize klassisch mit dem Rücken zum Publikum aufbauten, erschien es mir bereits, als stimme etwas mit den Soundarrangements nicht. Ein etwas verwunderter Alexander schaute fragend in die Gesichter der anderen Musiker, am häufigsten jedoch in Ernsts. Aber ich sollte mich wohl vorerst geirrt haben, denn Colour-ize und Generators wurden in altbekannter begeisterungsfähiger Form zum Besten gegeben.
Die Anmoderation des dritten Songs Kiss the Future dauerte - und dauerte und dauerte... Alexander wurde zwangsweise zum Geschichtenerzähler, um den Ausfall des Computerturms zu überbrücken. Er plauderte aus den Anfangstagen ("vor langer langer Zeit, als die meisten von Euch noch nicht mal geboren waren..."), aber es wollte einfach kein gescheiter Ton aus des Meisters Synthie-Berg kommen. Als die zu überbrückende Zeit länger wurde als Alexanders Erzählstoff, führte er kurzerhand eine "Publikumsbefragung" durch 😀. Schwupp, hatte der uns bereits bekannte Ralf das Mikro im Gesicht und wurde nach Namen, Herkunft und aktueller Stimmung ausgefragt...Ihr könnt Euch vorstellen, daß diese und die anderen Einlagen aus Alexanders Ideenrepertoire für herzliches Lachen im Publikum sorgten. Dann meinte er, "ich höre jetzt auf, den Pausenclown zu spielen, denn wir haben ERNSTe Probleme" (Wortspiel!!). Nebenbei sah man B. Deutung gemütlich eine rauchen, Sharifa, Ivee Leon und Robert gesellten sich dazu. Ernst, der ärmste versuchte mit einem zu Hilfe eilenden Techniker auf allen Vieren, hinter (und vor allem unter) das Problem zu gelangen. Alexander diente mit seinem Mikro als Kommunikationsknoten zwischen Ernst und Ernesto, dem Techniker hinten an der Anlage. "Eine Frage von Ernst an unseren Lieblingstechniker Ernesto: Empfängst Du da hinten BEIDE Kanäle? Nein???" ...dreht sich um... "Nein, Ernst!"
Es folgten weitere Späße von der Bühne wie "Hat jemand ein Keyboard dabei?" und "Wir können ja weitersingen - looove me to the eeend lalala" :: Aus dem Publikum war ein '...vom einsamen Mädchen' zu vernehmen. Alexanders Kommentar: "Wo sind einsame Mädchen? Nachher zu mir!... :: ...Nein, es gibt nur einsame Männer!!"
Nun gab es eine schätzungsweise 10-15minütige Pause, in denen Reihe 1 und 2 versuchten, an ihrer Kreativität zu feilen und einen Song anzustimmen. Immerhin hatten wir unseren *Meistersinger von Bad Wörrishofen* dabei. Nachdem wir uns dann endlich einigen konnten, welchen Song wir wohl anstimmen, haperte es an der selbstbewußten Wiedergabe desselben... Ein klägliches kleinlautes "Waves in low tide..." verstummte alsbald wieder, aber - oh Wunder - es war auch nicht mehr nötig, denn es gab ein freudiges *Daumen-hoch* von Ernst. Also Kippe aus, Cello, Geigen, Klampfe, Mikro gepackt und Licht aus - weiter gehts.
Als wolle das Publikum zeigen, daß es *jetzt erst recht* prächtige Stimmung und riesige Vorfreude mitgebacht hat, wurde jeder der folgenden Songs frenetisch befeiert!! Fortan sah man Ernst auch wieder lächeln...
Ich hatte den Eindruck, daß viele Stücke noch besser (voluminöser) und mit etwas ausgeweiteten Instrumentalelementen während der Songs arrangiert und verfeinert wurden. In the chains of... wurde grandios umgesetzt!! (Ich gebe zu, ich hatte anfangs meine liebe Müh mit diesem Song, aber live ist das DER Hingucker und Zuhörer schlechthin!!)
Rain dance gefiel mir bereits auf der Single hervorragend, und auch dieser Song ist live noch um einiges faszinierender als auf dem Silberling!
Natürlich wurden unsere Lakaien mit Applauschören, lauten Pfiffen und Jubeln zu diversen Zugaben genötigt. Der dritte Zugabenblock bescherte dem Publikum - natürlich zu unser aller überraschung und Freude - einen Song, der (O-Ton Alexander🙂 "eigentlich schon verkauft war, aber als Dankeschön für das lange Warten doch noch zum Besten gegeben wird", das wunderschöne akustische May be.
Der Abschlußsong war - wie auch bei der Frühjahrstour - sometimes, der ein wirklich glückliches Publikum und auch (trotz Anfangsproblem) sehr zufriedene Musiker in die Nacht entließ.
Für mich war dieses Konzert trotz (oder vielleicht gerade wegen?) der Panne eines der lustigsten, aber auch stimmungsvollsten seit langer Zeit! Eine hervorragende ausgelassene Stimmung, herrlich interpretierte Songs und nicht zuletzt auch eine schöne Location, in der wir (hört hört!!) nach dem Konzert noch verweilen durften und sogar noch eine geöffnete Bar mit freundlichem Personal vorfanden. Alles in allem eine tolle Atmosphäre, in der wir uns nach dem Konzert austauschten und am Merch-Stand "unsere Colour-izler" bzw. "Mindmachineler" treffen konnten.
Und da uns das Lakaien-Fieber wieder gepackt hat, beschlossen Claus und ich spontan, doch beim morgigen Darmstadt-Konzert dabei zu sein. *Streichhölzer-für-Mittwoch-bereitleg*
Einen lieben Gruß von einer mal wieder begeisterten Chris 🙂 😀 ::
Aber wie sich das für einen ordentlichen Bericht gehört, fang auch ich von vorne an.
Gegen 17Uhr fuhren wir uns fünft (Dark, Kataja, Claus, Conny {nicht im Forum} und ich ) ins etwa 1 Autostunde entfernte Ulm. Claus fand ohne Stadtplan auf Anhieb (!) die Schillerstraße, sodaß es kein einziges Verfahren - noch nicht einmal ein Umdrehen bzw. Suchen der Hausnummer gab. (Ich vermute schon seit der Frühjahrstour, daß Claus ein eingebautes Navigationssystem im Kopf hat 😉 )
Natürlich waren wir mal wieder viel zu früh, trafen aber bereits Auri und Liu im Roxy an. Kataja und Dark suchten noch das Restaurant gleich um die Ecke auf, wir anderen machten es uns mit einem Fremden namens Ralf am Einlaß gemütlich. Das Roxy ist eine angenehme Location mit Kino und Vorräumen, sodaß wir nicht in der Kälte warten mußten. Dabei kamen wir bereits in den Genuß des Soundchecks, vermischt mit Robbie-Williams-Musik aus den Lautsprechern - was für eine Mischung! 😉
Pünktlich um 19 Uhr ging es - vorbei am Kartenabriß und Sicherheitscheck - in den nächsten Vorraum, wo wir die nächste Stunde in gemütlicher Atmosphäre an Tischen beim Becher Wein oder Bier auf dasOeffnen der nächsten Tür ausharrten.
Zum Konzert:
Die Vorband God's Bow hat mich schier verzückt!! (@ slati: ich weiß gar nicht was Du hast - ich fand sie wirklich klasse!) Eine wunderbare Frauenstimme unterlegt mit mächtigen elektronischen Klängen! Selten habe ich erlebt, daß eine Vorband so viel Beifall geerntet hat!
Als es dann losging und sich unsere Lakaien zum ersten Song Colour-ize klassisch mit dem Rücken zum Publikum aufbauten, erschien es mir bereits, als stimme etwas mit den Soundarrangements nicht. Ein etwas verwunderter Alexander schaute fragend in die Gesichter der anderen Musiker, am häufigsten jedoch in Ernsts. Aber ich sollte mich wohl vorerst geirrt haben, denn Colour-ize und Generators wurden in altbekannter begeisterungsfähiger Form zum Besten gegeben.
Die Anmoderation des dritten Songs Kiss the Future dauerte - und dauerte und dauerte... Alexander wurde zwangsweise zum Geschichtenerzähler, um den Ausfall des Computerturms zu überbrücken. Er plauderte aus den Anfangstagen ("vor langer langer Zeit, als die meisten von Euch noch nicht mal geboren waren..."), aber es wollte einfach kein gescheiter Ton aus des Meisters Synthie-Berg kommen. Als die zu überbrückende Zeit länger wurde als Alexanders Erzählstoff, führte er kurzerhand eine "Publikumsbefragung" durch 😀. Schwupp, hatte der uns bereits bekannte Ralf das Mikro im Gesicht und wurde nach Namen, Herkunft und aktueller Stimmung ausgefragt...Ihr könnt Euch vorstellen, daß diese und die anderen Einlagen aus Alexanders Ideenrepertoire für herzliches Lachen im Publikum sorgten. Dann meinte er, "ich höre jetzt auf, den Pausenclown zu spielen, denn wir haben ERNSTe Probleme" (Wortspiel!!). Nebenbei sah man B. Deutung gemütlich eine rauchen, Sharifa, Ivee Leon und Robert gesellten sich dazu. Ernst, der ärmste versuchte mit einem zu Hilfe eilenden Techniker auf allen Vieren, hinter (und vor allem unter) das Problem zu gelangen. Alexander diente mit seinem Mikro als Kommunikationsknoten zwischen Ernst und Ernesto, dem Techniker hinten an der Anlage. "Eine Frage von Ernst an unseren Lieblingstechniker Ernesto: Empfängst Du da hinten BEIDE Kanäle? Nein???" ...dreht sich um... "Nein, Ernst!"
Es folgten weitere Späße von der Bühne wie "Hat jemand ein Keyboard dabei?" und "Wir können ja weitersingen - looove me to the eeend lalala" :: Aus dem Publikum war ein '...vom einsamen Mädchen' zu vernehmen. Alexanders Kommentar: "Wo sind einsame Mädchen? Nachher zu mir!... :: ...Nein, es gibt nur einsame Männer!!"
Nun gab es eine schätzungsweise 10-15minütige Pause, in denen Reihe 1 und 2 versuchten, an ihrer Kreativität zu feilen und einen Song anzustimmen. Immerhin hatten wir unseren *Meistersinger von Bad Wörrishofen* dabei. Nachdem wir uns dann endlich einigen konnten, welchen Song wir wohl anstimmen, haperte es an der selbstbewußten Wiedergabe desselben... Ein klägliches kleinlautes "Waves in low tide..." verstummte alsbald wieder, aber - oh Wunder - es war auch nicht mehr nötig, denn es gab ein freudiges *Daumen-hoch* von Ernst. Also Kippe aus, Cello, Geigen, Klampfe, Mikro gepackt und Licht aus - weiter gehts.
Als wolle das Publikum zeigen, daß es *jetzt erst recht* prächtige Stimmung und riesige Vorfreude mitgebacht hat, wurde jeder der folgenden Songs frenetisch befeiert!! Fortan sah man Ernst auch wieder lächeln...
Ich hatte den Eindruck, daß viele Stücke noch besser (voluminöser) und mit etwas ausgeweiteten Instrumentalelementen während der Songs arrangiert und verfeinert wurden. In the chains of... wurde grandios umgesetzt!! (Ich gebe zu, ich hatte anfangs meine liebe Müh mit diesem Song, aber live ist das DER Hingucker und Zuhörer schlechthin!!)
Rain dance gefiel mir bereits auf der Single hervorragend, und auch dieser Song ist live noch um einiges faszinierender als auf dem Silberling!
Natürlich wurden unsere Lakaien mit Applauschören, lauten Pfiffen und Jubeln zu diversen Zugaben genötigt. Der dritte Zugabenblock bescherte dem Publikum - natürlich zu unser aller überraschung und Freude - einen Song, der (O-Ton Alexander🙂 "eigentlich schon verkauft war, aber als Dankeschön für das lange Warten doch noch zum Besten gegeben wird", das wunderschöne akustische May be.
Der Abschlußsong war - wie auch bei der Frühjahrstour - sometimes, der ein wirklich glückliches Publikum und auch (trotz Anfangsproblem) sehr zufriedene Musiker in die Nacht entließ.
Für mich war dieses Konzert trotz (oder vielleicht gerade wegen?) der Panne eines der lustigsten, aber auch stimmungsvollsten seit langer Zeit! Eine hervorragende ausgelassene Stimmung, herrlich interpretierte Songs und nicht zuletzt auch eine schöne Location, in der wir (hört hört!!) nach dem Konzert noch verweilen durften und sogar noch eine geöffnete Bar mit freundlichem Personal vorfanden. Alles in allem eine tolle Atmosphäre, in der wir uns nach dem Konzert austauschten und am Merch-Stand "unsere Colour-izler" bzw. "Mindmachineler" treffen konnten.
Und da uns das Lakaien-Fieber wieder gepackt hat, beschlossen Claus und ich spontan, doch beim morgigen Darmstadt-Konzert dabei zu sein. *Streichhölzer-für-Mittwoch-bereitleg*
Einen lieben Gruß von einer mal wieder begeisterten Chris 🙂 😀 ::