DL in Göttingen

DarkSilence

I am a Darkstar
Huhu Ihr,

also am Montag, 25.11, war die Truppe um Alexander und Ernst mal wieder in Göttingen, in der guten alten Outpost. Ein Schuppen, der von der Lage und Innenausstattung schon ein "DarkFlair" zu bieten hat.

Nach dem "God ’s Bow" (mir vorher total unbekannt) eine gute halbe Stunde vorgewährmt hat ( die Leute waren so gespannt auf DL, das die Atmosphere brannte ), kamen so um 21:30 die Meister auf die Bühne, und wurden gleich mit einem warmen Applaus begrüsst ( quasi kam das so rüber wie: Schön das Ihr da seid, aber nun spielt endlich, sonst bekommen wir einen Herzinfarkt vom Warten ;_) ), und los ging es mit??? Colour-Ize! Bei mir wollte das Kribbeln von nun an nicht mehr aufhören... Der Höhepunkt war für mich dann eine geniale Version von "love me to the end", am Anfang wie die Accoustic Version, und plötzlich, ab der Mitte, wie die gute "alte" Version (gaanz alte :_) ). Und aus einem erwartenden Applaus am Anfang würde ein tosender Sturm. Nachdem das Standart-Programm der Lakaien beendet war, schauten sich alle an, und dachten sich: "Ne, Ihr müsst nochmal auf die Bühne, Jungs" Naja, aus Einer wurden 5 Zugaben, und jede war ein Genuß. Alexander und Ernst Accoustic, dann mit der Band experimentell, dann mal Raindance etc, Alles rauf und runter...

Fazit: Es war mein erstes DL Konzert, Und das warten hat sich gelohnt! Heute ist Freitag, und wärend ich hier schreibe kribbelt es, beim Gedanken daran, schon wieder - oder immernoch?

Ist es das unbarmherzige Warten auf das nächste Konzert in Göttingen oder auch Hannover? Ja!

Jungs, kommt bald wieder, es war unglaublich!

PS: War denn wer von Euch auf dem Göttinger Konzert??? Wie habt Ihr es empfunden? ( Ihr habt ja mehr Konzi Erfahrung!
Servus,
Lars
 
Konzert in Göttingen
Ich möchte es nicht versäumen meine Begeisterung für das Konzert am Montag in Göttingen (Outpost) zu schildern. Mein vieleicht 13tes DL-Konzert seit etwa 10 Jahren. Ich schäme mich fast für all die bösen Gedanken, die mir zuvor so durch den Kopf gegangen waren. Ich habe die Lakaien endlich wieder in der alten Intensität erlebt und das freut mich so sehr. Die Voraussetzungen diesen Abends waren beiderseits wohl nicht die besten. Wir hatten den ganzen Tag bis zur Erschöpfung beim einer mühsamen Holz-zerkleinerungs-aktion geholfen und Alles tat weh, und es war Montag- an sich ein eher unbeliebter Tag- ...die Lakaien in der Mitte der 2ten Tourhälfte und die Erinnerung an das letzte Konzert in Göttingen war nicht so berauschend (schlechter Platz - reserviertes Publikum, etc). Aber, man kann sich glücklicherweise irren. Die Vorgruppe Gods Bow spielte harmonische elektronische Klänge zu einer interessanten Frauenstimme mit -glaube ich - noch viel potential. Es wirkte teilweise etwas monoton, da die Art des Gesanges selten variierte. Insgesamt ergab sich aber eine gute Einstimmung auf das Folgende und die Vorgruppe bekam etwas mehr als nur Höflichkeitsapplaus. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre verließen wir den zum Quatschen neigenden Aussenbezirk und verlagerten uns weiter nach vorne. Es war nicht so voll, man kam gut durch und so konnten wir uns noch einen fantastischen Platz aussuchen. Nach 2 Bier fing das Konzert dann an: Spannungsaufbau, klassisches Intro und eine richtig volle Bühne. ie Armen sahen zu beginn sehr fertig aus und Alexander kommentierte immer wieder die Strapazen einer Tour ( fragte u.a. die vorderen Reihen ".. das wievielte Konzert ist das jetzt ? äh.., )- Ernst drehte fast die ganze erste halbe Stunde dem Publikum nur den Rücken zu und verschmolz mit seinem Maschinenpark in der linken Ecke. B. Deutung machte ein sehr ernstes, nicht immer -ernst gemeintes- Gesicht. Ich dachte schon:- oh-oh- aber schon während des ersten und zweiten Stückes war eine Steigerung zu spüren, diese gewisse Leidenschaft, die sich immer mehr gegen die Erschöpfung durchsetzte. Das Spiel wurde immer kraftvoller, der Ausdruck immer intensiver. Alte Stücke mischten sich mit Neueren, akustische mit elektronischen Versionen, der Ausdruck trauriger Leidenschaft mit frechem Humor. Wie A. zwischendrin bemerkte "..und wir spielen alte Kamellen im neuen Gewand.." Und was für schicke neue Gewänder ! Einige der "alten Kamellen" schmeckten besser als je zuvor. Die neue Zusammenstellung von Instrumenten zauberte ein Feuerwerk von neuen Variationen und Schnörkeln, so dass ich zu meinem Erstaunen nach dem vielleicht 800malsten hören von "love me to the end" keine Hauch von Gewohnheit spürte und einfach nur voll begeistert war. Diese immer neuen Versionen haben mich schon früher auf den Konzerten fasziniert - doch dieses mal war es irgendwie noch stärker. Das liegt sicherlich an der neuen Zusammenstellung der Band - ein klarer Gewinn für Deine Lakaien ! Dieser Meinung waren alle mit denen ich später sprach.
Wie erwähnt, steigerte sich die Intensität der Darbietung und die Begeisterung des Publikums im Verlauf des Abends stetig. Ernst war dann auch irgendwann besser am Keyboard zu sehen und man erkannte ein deutliches Lächeln in seinem Gesicht. Natürlich endete das Konzert zu früh - das ist immer so, wenn es gut ist.. - aber es gab diesmal richtig viele Zugaben! Um 5 vor 12 musste dann leider Schluss sein. Im Publikum sah man viele glückliche Gesichter. Auch wir schwebten gutlaunig davon und hatten all die Strapazen des Tages vergessen. Später im Gespräch mit Freunden bestätigte sich der Eindruck. Das Konzert hatte begeistert - vielleicht eines der besten Konzerte überhaupt! Schön, das so was noch geht - Danke für das Erlebnis !
Grüße
Kasandra
 
ick. fands nich schlecht. bericht vom gö tageblatt, werd ich die tage mal reinsetzen.

ps: schönen gruß an die damen v. merchandise.
 
Ich war auch da. Leider kann ich eure Begeisterung nicht ganz teilen, da mir Göttingen von den 6 Konzerten, die ich auf dieser Tour gesehen habe, als das mit Abstand schwächste in Erinnerung geblieben ist. Das mag zum Teil an den äusseren Umständen liegen- wie zB der Tatsache, dass die Outpost nicht geheizt war oder an dem widerlichen Essen, das man uns vorgesetzt hat. Vielleicht auch daran, dass ich meine wenig begeisterte Verwandschaft mitgeschleift hatte, um mal meine Lakaien zu sehen. Und Letztlich waren auch ziemlich wenig Leute da und die Stimmung war einfach nicht besonders gut...

Lailah
 
Ich war ebenfalls anwesend. Und irgendwie kann ich Lailah nur zustimmen. Es war arg kalt in der Post und so richtig in Stimmung kamen die Leute auch erst ziemlich spät, wenn überhaupt.
Trotzdem fand ich es total super, es war ja leider auch mein einziges Konzert diesmal. Mir hat es viel viel Freude bereitet, DL mal wieder live zu sehen. Auch wenn ich sagen muss, dass es blöd ist, wenn man allein dort ist, und keinen oder kaum jmd. kennt.
 
Ein bisschen spät, aber ich möchte doch auch noch kurz meinen Eindruck vom Konzert schildern. Da ich ja nun auch einige (!) Konzerte dieser Tour mitbekommen hab und die Outpost ja auch nicht unbekannt für ein Lakaien-Konzert ist, muss ich sagen ich war im grossen und ganzen begeistert! Gut, dass die Outpost nicht beheizt war (was sie ja dummerweise ab und an vergessen!), empfand ich nicht als allzu grausam. Vorn in der Disko hat man dies nicht so bemerkt, weil sich dort die Leute durch ihre Körperwärme gegenseitig gewärmt haben ;-). Ich fand es eher angenehm dort stehen zu können ohne zu zerfliessen. Und Essen? Hm? Outpost Imbiss eben (hatte der überhaupt auf?) Für Besucher normal (obwohl, wer stellt sich denn schon im Konzert mit Pommes hin?), für die Crew...(?) keine Ahnung...
Und dann finde ich es auch immer sehr problematisch die Tour-Konzerte untereinander zu vergleichen. Klar kann die Stimmung und Besucherzahl bei dem ein oder anderen wesentlich besser sein, aber für ein Outpost-Lakaien-Konzert war es phantastisch! Ich erinner mich an die Kasmodiah-Tour und da war es ähnlich. Anfangs standen erschreckend wenig Leute in der Outpost und zum Schluss hat die Menge getobt, genau wie dieses mal. Und das macht doch ein Konzert so richtig fabelhaft, wenn die Künstler es verstehen die Menge so richtig zu begesitern. Sie haben es dann zwar nicht so einfach, aber dann ist es doch auch doppelt so "schön" den Erfolg zu geniessen... Und letztendlich haben Ernst, Alexander und der Rest der wahnsinns-Truppe (!) doch recht lange noch auf der Bühne verweilt und den Applaus genossen.
Aber bevor ich jetzt mutmaße, wie es die Band empfunden hat... ich wollte eigentlich nur sagen, dass es ich mit einem Kribbeln im ganzen Körper und voller Zufriedenheit nach Hause gefahren bin 🙂.

Liebe Grüsse und bis zum nächsten Konzert ;-)
 
Ja Angelus, das ist echt auf den Punkt gebracht! MEhr kann ich gar nicht sagen, passt eigentlich alles *g*
thx, m8 ’s
 
btw, wo standet ihr eigentlich??? also angelus weiss ich nun ja, ich war, gleich wenn man reinkommt, auf der linken seite. dort ist die eine thecke, und eine erhöhung. Vor mir saßen 3 Leute auf den Hockern *g*
 
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