Acoustic Tour und neues Album

Au ja, Andrea, wir machen 'ne Mondkolonie auf, bin dabei 🙂

Also, ich bin spätestens ab jetzt ein Fan von Rückwärtsanimationen... sehr schön umgesetzt. So fließend... und das Geäst, die klotzigen Häuser... das alles kommt in schwarz/weiß klasse rüber.
Woran ich mich nur gewöhnen "muss", sind die Veljanov'schen Handbewegungen 😀
Erst dachte ich: Mückenschwarm? Oder doch Gebärdensprache? Nein, er will sich eincremen, bevor er ins Bett geht (3:11)!... =))

Zusammengefasst: In der ganzen fließenden schwarz/weiß-Rückwärtsharmonie stört mich persönlich das (vielleicht so gewollte) disharmonische Gefuchtel mit den Händen.
 
Ein wundervolles Video und Ernst an der Schreibmaschine ein schönes Bild.
Ja, Alexanders Gefuchtel mit den Händen, ich weiß nicht ob es an der Rückwärtsanimation liegt, aber das ist wirklich gewöhnungsbedürftig.
 
Die Gestik hat so ein bisschen was von Monk 😀

Ich liebe das Video, sehr stimmig und passend. Schön :x
 
alaya schrieb:
Die Gestik hat so ein bisschen was von Monk 😀

Alaya, endlich jemand, der mich und meine Mutter versteht! =)) (Als wir Herrn V. 2008 auf dem Amphi Festival sahen, waren wir beide der Meinung, dass er verfluchte Ähnlichkeit mit Monk hat. Ob das am braunen Jacket lag?...)
 
Brosze schrieb:
Als wir Herrn V. 2008 auf dem Amphi Festival sahen, waren wir beide der Meinung, dass er verfluchte Ähnlichkeit mit Monk hat. Ob das am braunen Jacket lag?...)
Monk??? Hmm ... kenne ich nicht ... aber ich mag das Video auch sehr - es regt zum Nachdenken und gleichermaßen zum Träumen an, ein visuelles Erlebnis in seiner Eigenart ... und ich mag die Gegensätzlichkeit der beiden Künstler und deren gleichzeitige Harmonie.
 
Brosze schrieb:
Alaya, endlich jemand, der mich und meine Mutter versteht! =)) (Als wir Herrn V. 2008 auf dem Amphi Festival sahen, waren wir beide der Meinung, dass er verfluchte Ähnlichkeit mit Monk hat. Ob das am braunen Jacket lag?...)

Ich muss zugeben, dass mir der Gedanke auch schon öfter gekommen ist... Nur hat Monk keinen Mikroständer, den er hinter sich herziehen kann 🙂)

DianaS schrieb:
Monk??? Hmm ... kenne ich nicht ... aber ich mag das Video auch sehr - es regt zum Nachdenken und gleichermaßen zum Träumen an, ein visuelles Erlebnis in seiner Eigenart ... und ich mag die Gegensätzlichkeit der beiden Künstler und deren gleichzeitige Harmonie.

Guckst du hier: http://www.youtube.com/watch?v=t7b7Ctqk ... re=related

Ich find die Ähnlichkeit einfach lustig, was jetzt aber natürlich nicht heißt, dass ich angesichts des Videos vor Lachen vom Stuhl falle, im Gegenteil. Es ist wirklich sehr harmonisch, wie du schon sagtest.
 
alaya schrieb:
Ich find die Ähnlichkeit einfach lustig, was jetzt aber natürlich nicht heißt, dass ich angesichts des Videos vor Lachen vom Stuhl falle, im Gegenteil. Es ist wirklich sehr harmonisch, wie du schon sagtest.
Danke für den Link, Alaya.
Mein Kommentar bezog sich übrigens auf das "One Night - Video", ich meinte Herrn Horn und Herrn Veljanov, nicht Monk und Herrn Veljanov. 🙂
 
DianaS schrieb:
Danke für den Link, Alaya.
Mein Kommentar bezog sich übrigens auf das "One Night - Video", ich meinte Herrn Horn und Herrn Veljanov, nicht Monk und Herrn Veljanov. 🙂

Das hab ich schon verstanden, dass du die beiden meintest 😉

Brosze schrieb:
Woran ich mich nur gewöhnen "muss", sind die Veljanov'schen Handbewegungen 😀
Erst dachte ich: Mückenschwarm? Oder doch Gebärdensprache? Nein, er will sich eincremen, bevor er ins Bett geht (3:11)!... =))

Dem wollte ich unbedingt noch meinen Vergleich hinzufügen ;😉
 
Alaya, den Vergleich Monk/Veljanov finde ich durchaus einleuchtend. 😀 Wobei ich aber lieber Herrn Veljanov als Mr. Monk bei der Lauterzeugung zuhöre. B-)

Ich finde alle Videos, die ich bisher im Rahmen von "Indicator" gesehen habe, toll. Die visuelle Sprache, das S/W-Konzept, wirklich wunderschön. "One Night" finde ich allerdings am besten, da steckt genau das drin, was Ernst im Interview sagte: "Melancholische Liebeslieder, das IST Deine Lakaien. Absolut."

Ich bin sicher, hätte der romantische Maler Caspar David Friedrich die beiden gekannt, hätte er das Artwork für "Indicator" übernommen, und das hätte vielleicht dann so ausgesehen (danke an Photoshop, Du bist mein Freund 😉 ):
 

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Weisslein schrieb:
Ich bin sicher, hätte der romantische Maler Caspar David Friedrich die beiden gekannt, hätte er das Artwork für "Indicator" übernommen, und das hätte vielleicht dann so ausgesehen (danke an Photoshop, Du bist mein Freund 😉 ):

Möglich, wer weiß das schon so genau. Schönes Bild (ich kann mal so gar nicht mit photoshop umgehen).
 
Weisslein schrieb:
Alaya, den Vergleich Monk/Veljanov finde ich durchaus einleuchtend. 😀 Wobei ich aber lieber Herrn Veljanov als Mr. Monk bei der Lauterzeugung zuhöre. B-)

Ich finde alle Videos, die ich bisher im Rahmen von "Indicator" gesehen habe, toll. Die visuelle Sprache, das S/W-Konzept, wirklich wunderschön. "One Night" finde ich allerdings am besten, da steckt genau das drin, was Ernst im Interview sagte: "Melancholische Liebeslieder, das IST Deine Lakaien. Absolut."

Ich bin sicher, hätte der romantische Maler Caspar David Friedrich die beiden gekannt, hätte er das Artwork für "Indicator" übernommen, und das hätte vielleicht dann so ausgesehen (danke an Photoshop, Du bist mein Freund 😉 ):


Also - ICH bin ja sowieso der Meinung, daß Deine Lakaien bezüglich ihrer dunklen Romantik Caspar David Friedriche der Musik sind. Sofern man Musik mit Malerei gleichsetzen kann 😉
Aber das hatten wir beiden ja schon 😀

Ganz große Bildidee auf jeden Fall!! Was da immer so in Deinem Kopf an Ideen herumspukt.....

Dabei fällt mir ein - ich hab das neue Video immer noch nicht angeschaut :-o
 
Bin jetzt erst dazu gekommen, mir das Video anzuschaun. Obwohl ich sagen muss, dass mir der Zusammenhang zwischen all den Orten, Bewegungen und Kameraperspektiven noch nicht so schlüssig erscheint, finde ich diverse Details sehr amüsant. Ernst mit der Schreibmaschine. Die Rücktaste (kann es sein, dass die unten rechts, also paradoxerweise eher auf der Position der heutigen Entertaste lag?). Die fliegenden Blätter. Allgemein die ganzen Inversionen, die sehr lustig aussehen. Als Ernst die Blätter aus der Luft fischte, musste ich angesichts des grade aktuellen Harry Potter unweigerlich an einen Aufrufezauber denken 😀 . Und die wiederhochkommenden Stäbe machen eine Bewegung wie der Stiel einer Harke, der hochschnippt, wenn man darauf tritt (ich geb zu, ich zuckte bei dieser Szene schon etwas zusammen). Die mir immer noch zum Teil unerklärlichen Handfuchteleien des Herrn Veljanov. (In der einen Szene, als er hinter dem Strauch stand, machte er eine Bewegung, die mir vorkam, als wolle er sich so einen Zweig in den Mund stopfen.) Und die Ultranahaufnahme mit Veljanovs Ohr und allen Details von Ernsts Pony. Was der Autor uns damit sagen wollte, bleibt mir allerdings schleierhaft.
Wahrscheinlich liegt der Fehler aber auch bei mir, immerhin ist Kunst oft Gefühlssache und nicht unbedingt rationell erklärbar. Hauptsache das Gesamtbild stimmt. Und das tut es ja offensichtlich. Die Homogenität zwischen der SW-Optik allgemein und der Natur-Lagerfeuer-Papier-Impressionen passt eindeutig zu der langsam dahinwabernden Musik und der etwas traurigen Thematik des Stücks.

PS: Kann es sein, dass die Treppe noch von den Gonedreharbeiten stammt?
 
annemi schrieb:
Die mir immer noch zum Teil unerklärlichen Handfuchteleien des Herrn Veljanov.

Ich meine, dass er irgendwann schon einmal Lyrics in Gebärdensprache gemacht hat - gibt es denn niemanden, der sagen kann, ob es das ist? Denn dieses In-den-Mund-stopfen kann man ja schon irgendwie mit der entsprechenden Textstelle verbinden: ...
and words that fall
into the deepness
of my yearning
and left unsaid

Verstehen kann ich diese Gebärden auch nicht ... aber in dem Lied erscheint ständig "unsaid" und "unspoken" und Alexander, der Sänger, muss darum vielleicht eine andere, also eine nicht artikulierte, Form der Kommunikation finden. Das wären so meine Ideen.

Interessant wäre es schon zu wissen, was die Gedanken hinter den Video sind.
Aber selbst wenn wir alle völlig falsch liegen, bleibt es in meinen Augen ein ästhetisch ungemein ansprechendes Video.
 
Ein wie immer wunderschön gefilmtes Video. Durch das Rückwärtslaufen sieht manches natürlich ein wenig spacig aus, so auch die Handbewegungen. Ich erkenne da nicht wirklich Gebärdensprache drin, eher ein eigenes (etwas theatralisches) Unterstreichen seiner Texte durch Bewegungen. Ich stelle mir das auch schwer vor, Worte und Gesten rückwärts zu sprechen, damit es beim rückwärts abspielen dennoch vorwärts gesprochene Lyrics ergibt. Wisst ihr?

LG
 
Dasse ichse jetzt auchse mal geschaut:
WOW! Meines erachtens ist dies das schönste der 3 neuen Videos!!!! Toll...
Dadurch, dass das genze Video rückwärts gedreht wurde, wirkt das alles noch melancholischer, als es das Stück eh schon vermittelt. Wahnsinn....
Für so ein Projekt finde ich die Lippenbewegungen von Alexander übrigens noch erstaunlich passend zu den parallel zu hörenden Textstellen, aber dennoch gewöhnungsbedürftig. Ebenso
seine Handbewegungen, die vorwärts gespielt bestimmt typischer für ihn aussehen würden. Und - ja - die Schreibmaschine steht Ernst in der Tat sehr gut:
Auch so etwas sehr vergangenheitsbehaftetes: Das Relikt selber und die rückwärts fließenden Buchstaben. Hmmm.... *schwärm*

Edit:
Mir fällt noch etwas ein: Diese Detailaufnahmen vom Ohr, von den Augen - vielleicht symbolisiert dies den Versuch, sich etwas aus der Vergangenheit wieder genauer ins Gedächtnis zu rufen. Wenn man einen Menschen sehr lange nicht gesehen hat und man ruft sich das Gesicht in Erinnerung, dann ergibt es oft ein etwas verschwommeneres Bild. Müßte ich es zeichnen, dann könnte ich höcht wahrscheinlich nur das ein oder andere Detail genauer wiedergeben. Der Rest wäre ehr eine Skizze, würde ich sagen. Je älter man wird, desto länger liegen Erinnerungen zurück und desto verschwommener werden sie - nicht alle - aber viele davon.
 
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