Acoustic Tour und neues Album

Hmm - die Wallpaper sind nicht mein Geschmack, da gab es schon besseres, finde ich....

Aber das Interview finde ich gut gemacht! So in weiß wirken die beiden lieb wie die Engelchen O🙂
Außerdem freue ich mich sehr darüber, daß die Livebesetzung anscheinend bestehen bleibt 🙂

Tja - wir werden ja ganz schön auf die Folter gespannt. Das ist FANQUÄLEREI!!!!!
 
"Auf http://deine-lakaien.com gibts unter "Downloads" ein wenig
Bildschirmdekoration zum runterladen"

Vielen lieben Dank für den Hinweis.

Die Wallpaper sind sehr schön - sehr interessante Bildideen, wie ich finde. 🙂 Herrn Veljanovs oder Herrn Horns Visionen?

Ich mag die Unschärfe (im Hintergrund) - man wird dadurch zum genauen Hinsehen im w. S. aufgefordert, Vieles wird nur angedeutet, alles könnte eine doppelte Bedeutung haben ... und ich mag, dass alle Aufnahmen in Schwarzweiß gehalten sind, sie üben einen besonderen Reiz aus ... Emotionen brauchen keine Farben.
Das Wort "Indicator" ist rot hervorgehoben (als Blinkfang), ein Symbol für eine ... Veränderung? (od. für die Vielfalt?)
--
P.S.: Und ich mag, paradoxerweise, ihre weißen Anzüge - sie lassen sie (in dem Video) irgendwie avantgardistisch aussehen. 🙂
 
Danke für die coolen Hintergründe 🙂 Ich liebe sw-Aufnahmen :>
Die motive geben noch mehr Rätsel auf... :-? kann nicht einfach jetzt September sein??
 
DianaS schrieb:
...dass es nichts ausser "der Liebe und dem Tod" gibt, über das es sich lohnt zu schreiben (in diesem Fall: zu singen)...

Das ist wirklich interessant... ich stelle grad fest, wie viele Bands doch dieses wennmansowill Schema erfüllen... entweder man labert über die Liebe oder die klischeeträchtige Verbindung Liebe-Tod wird auch gern bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt...
Und wer nur über den Tod schreibt, meint das entweder sehr ironisch oder will polarisieren oder hat allgemein einen im Tee.
Letztens las ich grade erst (so als "Ersatzlebenszeichen" zum Anbahnen eines neuen Albums) eine Art Blog über ein seeehr brisantes Thema (Tod und Begräbnis der eigenen Mutter in allen Einzelheiten) von einem von mir hochgeschätzten, aber auch sehr durchgeknallten Künstler und obwohl man derartig überironische Beiträge zum Thema Tod von dieser Person beinahe gewöhnt ist, kommt es dem Normalsterblichen doch schon ziemlich komisch hoch, wenn er Geschichtchen liest a la "Wie ich für meine Mutter einen Sarg kaufte und mich dabei in den Bestatter verschoss" :-o
 
"Das ist wirklich interessant... ich stelle grad fest, wie viele Bands doch dieses wennmansowill Schema erfüllen... entweder man labert über die Liebe oder die klischeeträchtige Verbindung Liebe-Tod wird auch gern bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt..."

Solange sie es tun, nicht weil sie sollen oder weil sie müssen (od. weil sie der Einfallslosigkeit verfallen), sondern weil sie fühlen, weil sie die Schönheit einer Person fühlen oder weil sie Abscheu fühlen, Verachtung, Schmerz, Bitterkeit, Liebe, Trauer ... ist das okay, finde ich.

Sie lokalisieren das Gefühl, sie analysieren es und interpretieren es um. Am Ende entsteht ein (gutes) Lied als Materialisierung ihrer Empfindungen. Es ist also nicht erst das Lied da, sondern das Gefühl. Man kann gute (Liebes)Lieder auch auf die Formel reduzieren: Gefühl + Handwerkszeug = tolles Lied. 😉

Klingt sehr einfach, ist aber so.
--
Natürlich kann man auch gewisse Misstände in der Wirtschaft und/oder Politik thematisieren, warum auch nicht, aber .. ich weiß nicht .. es ist irgendwie immer wieder das gleiche Schubladendenken, bei Deine Lakaien nicht, aber ... im Endeffekt können auch Deine Lakaien keine Lösung anbieten, wie man z.B. gegen Hedge Fonds vorgehen kann, die deutsche Unternehmen übernehmen oder wie man die Wirtschaftskraft des Landes erhalten könnte ...
Aber man könnte auch über den Regen singen ... 🙂
--
Und dieser Künstler ... weißt Du, jeder Mensch hat seine Eigenart mit der Trauer umzugehen.
 
Sicher tun die entsprechenden Songwriter das kaum, um irgendjemandem zu gefallen, aber in der Masse wirkt es dann schon ein bisschen komisch, wenn man selbst nach dem achten Album der Band immer noch sämtliche Songthemen einem einzigen Grundbau zuschreiben kann... Ich wundere mich dann immer, dass denen die Ideen nicht ausgehen, bzgl dem "die Handlung, die ich schon in fünf Songs gebracht habe, in veränderter Wortwahl in nochmal zehn Stücke einflechten". Aber vermutlich liegt meine etwas "abwertende" Haltung daran, dass ich selbst irgendwie kein Verhältnis zur Liebe habe...
Der obige Beitrag war übrigens nicht auf Lakaien bezogen, aber mir schwebten da mehrere Bands vor mit der Fähigkeit, das Thema Liebe (was zugegebenermaßen sehr weitschweifig ist) bzw einen Aspekt davon in wirklich jeden einzelnen ihrer Songs einzubringen, zuweilen wurden sie damit auch klischeehaft. Was natürlich von den Kritikern mit Genuss zur Kenntnis genommen wurde 🙂)

>>Und dieser Künstler ... weißt Du, jeder Mensch hat seine Eigenart mit der Trauer umzugehen.<<
Jaah... ich bin zu dem Schluss gekommen, dass das die Umstände entsprechend beinahe normal ist. Immerhin pflegte diese Person schon immer sehr freimütig mit Tabuthemen zu jonglieren und wer einen Song über seine Hämorriden schreibt, der scheint wohl auch ein ganz anderes Verhältnis zur Öffentlichmachung aller Abläufe der Beerdigung seiner Mutter zu haben... höchstwahrscheinlich liegt das Problem einfach in unserer westlichen Mentalität, dass wir auf einige Themen so "allergisch" reagieren.

Egal, wieder zum Thema.
Hab mir jetz den zweiten Teaster angesehen. Ich muss sagen, vom Bildmaterial fand ich den ersten besser, allerdings bringt der zweite schon einen deutlicheren Einblick (wenn auch leider nur sehr kurz) in die Musik.
DIE SPANNUNG STEIGT...
 
"Das Album ist bereits vorzubestellen, allerdings steht da noch nichts von einer Ltd. Edition.

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss? ... or&x=0&y=0"

Cool 🙂
Ich habe gestern "Gone" vorbestellt - das Album konnte man gestern noch nicht vorbestellen, jedenfalls im KK Dussmann noch nicht.

@annemmi:

Dass es viele Bands gibt, die durch ihre sehr einfallslose, monotone Betonung der "Liebe" in den Songtexten (sowie in ihren Kompositionen) dem Kitsch verfallen und Klischees bedienen (Stichwort: Massenkompatibilität), ist mir bewusst. Was ich mit meinem vorangegangenen Post aber sagen wollte ist, dass auch Musikstücke, die die Liebe thematisieren anspruchsvoll sein können, wenn Künstler die Ihnen zur Verfügung stehenden Mittel (Gefühl+Kreativität+Handwerkzeug) sinnvoll einsetzen.
--
Alexander Veljanov hat einmal gesagt, dass die Musik kein Transportmittel für Inhalte sei, sie soll vielmehr eine Stimmung transportieren. Meine eigene Ansicht liegt nicht weit davon entfernt, denn für Musiker stellen Texte und Worte keinen notwendigen Bestandteil der Ausdrucksform dar. Die Aussagekraft liegt allein in der Musik. Und ich glaube, dass auch Deine Lakaien nicht deshalb so erfolgreich sind, weil sie sehr gehaltvolle Themen/Songtexte verwenden, sondern vielmehr wegen der einzigartigen musikalischen Komposition und der atemberaubenden Singstimme, die den Geschmäckern und Stimmungen des Publikums entsprechen. 🙂
 
Ich werd das Album wohl nicht vorbestellen, ich gehe mal nicht davon aus, dass die Scheibe so gefragt ist, dass sie gleich am ersten Tag in allen Filialen ausverkauft ist ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich sie mal hier am VÖ Tag kriegen würde, bei Expert krieg ich die Lakaien nicht, MM hat sie wenn nen bisl später und zu Saturn sieht es nicht anders aus. Da ist es so einfacher und ich hab sie am VÖ Tag.
 
Hallo alle miteinander,

Ich bin ja nun sehr entzückt, dass " unsere " Lakaien wieder mit einem neuen Album aufwarten. Vorbestellen wäre zwar sicher einfach, aber wo bleibt da der Spaß, den Jagdinstinkt mal wieder von der Leine zu lassen ? 😀 " Müller" hat sich zwar als meist zuverlässig erwiesen, was die VÖ s angeht, aber dennoch finde ich es spannend, in die meist ratlos - irritierten Gesichter zu sehen, wenn dann so Gegenfragen kommen, wie:" Wie heißt die Band nochmal ?", "Lakaien - wer ? " :-\ , usw. Gefolgt von hastigem im Computer gesuche, mit zunehmender Nervosität und dann der Punkt, wo sich das Gesicht des Verkäufers merklich entspannt und er mit feierlicher Miene verkündet, dass das Album bereits bestellt und spätestens am nächsten Tag im Laden verfügbar ist. #:-s
 
@ annemi:
"Stimmt, für die gehaltvollen Texte ohne musikalischen Anspruch gibt es Punk und Hiphop : P 😀"

Ich habe absolut keinen Bezug zu diesen Stilrichtungen (Rap, Hip Hop etc.) und kann daher nicht beurteilen, ob die Texte aus dieser Branche gut sind - mangels Interesse habe ich auch (bis auf die Meldungen über das Gerichtsverfahren wegen Urheberrechtsverletzungen gegen diesen Rapsänger ... oh Gott, wie heißt er ... mal schnell googeln ... 🙂, Bushido, die sog. "Bushido - Entscheidung" fand in der juristischen Fachpresse verhältnismäßig viel Beachtung) nie etwas darüber gelesen. Aber: Die Meinung des BGH über den künstlerischen Wert der Rap - "Werke" ist wohl eindeutig.
--
"und ich hab sie am VÖ Tag."

Dies war auch mein Beweggrund "G o n e" und das Album vorzubestellen.
--
Ich sehne den Erscheinungstag von "Indicator" herbei.
 
Zum Thema RAP und Hip Hop haben sich die ÄRZTE ja in einem Liedtext hinreichend zu Wort gemeldet. Bzw. im Veljanov´schen Sinn ihre Gefühle transportiert. 😛
Was Sprache ja auch vordergründig tut.

Nun ich auf jeden Fall höchst angespannt, was die Herren Horn und Veljanov mit Indicator wohl so alles ausgearbeitet haben. Ein musikalische/Emotionales Lakmuspapier ob der Befindlichkeiten unserer Zeit ist zu erwarten.
 
Und sie haben wieder mal keine Mühe gescheut...
HIER gibt es einen ausführlichen Bericht von Ernst Horn und Alexander Veljanov.
Herzlichen Dank an die beiden Verfasser! 🙂
 
Oh - wow - das ist aber wirlich toll geschrieben! 🙂 Das haben die beiden zusammen verfasst?

Der Absatz über das Ministerum für Klang ist ja wohl der Hammer 😀 - ich möchte sehen, wie dem Herrn Westerwelle die Vuvuzuela weggenommen wird 😀

Vielen Dank für die Mühen!

PS: Das die ersten Neuigkeiten über Ticketanbieter gekommen sind, finde ich trotzdem sicherheitshalber immer noch beschmollenswert! Jawoll!
 
Ich kann Andra nur zustimmen - ein wirklich hervorragender, spannender Bericht (mit einem Funken Ironie).
Vielen lieben Dank für die Einblicke und Informationen an Herrn Horn und Herrn Veljanov. Durch diesen Beitrag hat sich meine "Erwartungshaltung" (an das Album) entsprechend verändert - jetzt sehe ich viele Dinge aus einer vollkommen anderen Perspektive ... 🙂

Ich freue wirklich sehr auf den Herbst. 🙂
 
DianaS schrieb:
Durch diesen Beitrag hat sich meine "Erwartungshaltung" (an das Album) entsprechend verändert - jetzt sehe ich viele Dinge aus einer vollkommen anderen Perspektive ... 🙂

???? Aha - und in wie fern?
:-\

Meine Erwartungshaltung hat sich nicht verändert, sondern ehr bekräftigt!
Ich freue mich riesig!
 
@ Andra:

ich habe im Moment nicht die Zeit, um darüber zu schreiben, leider ...
Nur soviel: Ich sehe jetzt einfach viele Dinge anders ... und meine Aussage war natürlich positiv gemeint, ich mag Deine Lakaien sehr - ich habe sie schon immer gemocht. 🙂
Und ich freue mich auch sehr auf das Album und auf die Konzerte ... 🙂
 
Zurück
Oben Unten