"Das ist wirklich interessant... ich stelle grad fest, wie viele Bands doch dieses wennmansowill Schema erfüllen... entweder man labert über die Liebe oder die klischeeträchtige Verbindung Liebe-Tod wird auch gern bis zum Gehtnichtmehr ausgereizt..."
Solange sie es tun, nicht weil sie sollen oder weil sie müssen (od. weil sie der Einfallslosigkeit verfallen), sondern weil sie fühlen, weil sie die Schönheit einer Person fühlen oder weil sie Abscheu fühlen, Verachtung, Schmerz, Bitterkeit, Liebe, Trauer ... ist das okay, finde ich.
Sie lokalisieren das Gefühl, sie analysieren es und interpretieren es um. Am Ende entsteht ein (gutes) Lied als Materialisierung ihrer Empfindungen. Es ist also nicht erst das Lied da, sondern das Gefühl. Man kann gute (Liebes)Lieder auch auf die Formel reduzieren: Gefühl + Handwerkszeug = tolles Lied. 😉
Klingt sehr einfach, ist aber so.
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Natürlich kann man auch gewisse Misstände in der Wirtschaft und/oder Politik thematisieren, warum auch nicht, aber .. ich weiß nicht .. es ist irgendwie immer wieder das gleiche Schubladendenken, bei Deine Lakaien nicht, aber ... im Endeffekt können auch Deine Lakaien keine Lösung anbieten, wie man z.B. gegen Hedge Fonds vorgehen kann, die deutsche Unternehmen übernehmen oder wie man die Wirtschaftskraft des Landes erhalten könnte ...
Aber man könnte auch über den Regen singen ... 🙂
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Und dieser Künstler ... weißt Du, jeder Mensch hat seine Eigenart mit der Trauer umzugehen.