Hi depsche,
Du musst in meiner Reihe gesessen haben 🙂 Ingrid hat mich angesprochen, nachdem ich schließlich doch noch meinen Platz gefunden und gerade ihren Sohn Joshua erspäht hatte und darüber habe ich mich sehr gefreut. Sie, meine Nachbarin zur Rechten aus Alsfeld und ich, wir unterhielten uns, als ob wir uns schon seit 98 Jahren kannten. Ein gutes Gefühl. Vorher hatten mich schon Queeny und Dea gedrückt und so fühlte ich mich ja sowas von zu Hause.
Es war ein tolles Konzert. Obwohl ich zu Beginn den Eindruck hatte, dass Herr V. ausgesprochen unterkühlt und verfroren wirkte. Er hat auch längst nicht so viel erzählt wie im Dezember im E-Werk in Köln, jedenfalls in der ersten Hälfte des Konzerts nicht. Es dauerte ein wenig, bis ich mit ihm und vor allem er mit dem Capitol warm wurde. Nach den ersten Stücken wirkte er nicht mehr so cool, fast schon desinteressiert wie anfangs. Und sang so genial schön... Seine Stimme hat mich noch viel tiefer berührt als in Köln, ich denke, die Akustik im Capitol war besser. Und Ernst strahlte, drosch auf das arme Klavier ein, entlockte ihm Töne, die an Percussion erinnerten und freute sich offensichtlich über den gelungenen Abend. Der erste richtig laute Jubel kam nach "Mirror Men" - wauh, die Darbietung war aber auch geil. Genauso wie die von "Cupid's disease" - Alexanders Mimik und Gestik waren offensichtlich ebenfalls entfrostet, sie hatten schauspielerische Qualitäten, was die Ausdruckskraft der Lieder nur noch intensivierte.
Leider ging auch dieses Konzert viel zu schnell vorbei. Away, away...
Ich freue mich auf das Return unserer Lakaien!
nachtlichter, aufgekratzt und begeistert