Inhaltszusammenfassung und Playlist zum Alexander-Veljanov-Special @ Radio NEGAtief am 24.11.2008
- „Where you are“ (? ? ?-Remix)
- „Das Lied vom einsamen Mädchen“
„Der Kongress“ wurde als Einstieg gewählt, weil es etwas wäre, das man von AV nicht erwarte. Mit Hilfe diesen „absurde[n] Stück[es]“, das Merkmale der Musik der 20er trägt und an Kabarett/Theater erinnert, schreitet man sozusagen durch das Tor Makedoniens oder so ähnlich... :wink:
Außerdem wollte AV sowieso kein Single-(Hit-)Album machen, (durch einen solchen Einstieg merkt man das sofort). Man soll sich die „CD erhören“ und es sei eine „Berg- und Talfahrt durch meine Stimmungswelt in Bezug auf Deutschland und Makedonien“
- "Der Kongress"
Zum Video „Nie mehr“. Da Viva und MTV es geschafft haben, „dass man nichts mehr sehen will“, versucht dieses Video einen Kontrapunkt zu diesen allseits bekannten Produktionen :wink: (du weißt schon was gemeint ist) zu setzten: Mit einfachsten Mittel, nämlich der Gestik und Mimik in Schwarz-weiß und ohne viel Aufwand wird des Liedes Aussage (sehr aussagekräftig und emotionsgeladen) transportiert. Die Idee hat AV zusammen mit seinem Fotografen entwickelt (weiß nicht, wer da gemeint war).
- "Nie mehr"
Das metaphorische „His Vita“, „Mein Weg“ und „The New Order“ gehören zusammen, denn alle drei behandeln das Thema der Sinnsuche. Gemeint ist die Suche nach etwas, das dem Menschen Halt gibt, also Liebe, Menschen, Religion, Arbeit, Musik, künstlerische Arbeit etc., denn irgendeinen Halt brauche der Mensch. In „His Vita“ trete einen Macht/Größe auf, die Hilfe anbietet bei dieser Suche.
- "His Vita"
Die Verwendung der vielen unterschiedlichen Instrumente führte zur Schaffung eines „Klangkosmos“. Dabei stechen die verschiedenen Orgeln natürlich heraus, aber auch viele historische Instrumente haben ihren Platz bekommen. (Er sagte was von einer Hirtenflöte - kann mir einer sagen, wo die Hirtenflöte vorkommt??). Doch diese Verwendung historischer/makedonischer Instrumente ist „anders gedacht“, also nicht so „klischeebeladen“ nach dem Motto: Komm ich zeig euch, was der Balkan alles für Instrumente zu bieten hat. Vielmehr wird eben dieser Klangkosmos gewährleistet. Weiter stellt AV heraus, es hätte ihm „unglaublich viel Spaß gemacht, die vielen verschiedenen Instrumente zu kombinieren“, bei denen man sich nicht vorstellen könne, dass sie in einem Lied „gemeinsam funktionieren“ können - aber es funktioniere :wink:
- "The New Order"
Als Inspiration für seine Songs dienen AV verschiedene Sachen, ganz allgemein Dinge, die er in der Realität sieht/ miterlebt, für dieses Album natürlich explizit seine makedonische Vergangenheit, oder auch eine Theateraufführung, wie bei „Königin aus Eis“.
- "Königin aus Eis"
Der Wunsch nach einer Clubsingle kam aus seinem Teams und AV fand, „Königin aus Eis“ sei dafür am besten geeignet, denn das Lied „geht ins Bein“ :wink: . Da er im Sommer zufällig Covenant getroffen hat, sprach er die gleich an.
Dirt ist das längste Lied auf der CD, es setzt sich auf ganz „eigene Art und Weise“ mit Krieg auseinander und brauche diese Länge (und die vielen Wiederholungen) „um sich zu entfalten“ und um den Wahnsinn/Irrsinn des Krieges, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint, besser wirken zu lassen...
- "Dirt"
"Lily B." hat eine sehr auffällige Position und reißt den inzwischen dahingeschmolzenen Hörer heraus aus seiner Glücksseligkeit. :wink: AV sagte, das Thema wäre ihm „zu wichtig um es untergehen zu lassen“. Das bezieht er jetzt aber bestimmt auf das ganze Album (kann mir nicht vorstellen, dass er tatsächlich findet, Tattoos seien wichtiger als Leichen im Dreck). Live sei es ja nicht so einfach den Einsatz zu finden (siehe Berlin), bemerkt der Moderator (hinterhältig) : naughty: . Mein Gott, es war live, antwortet ganz keck der werte Herr, und es muss auch mal sein, „dass der Schlagzeuger den Sänger auslachen kann“, oder so ähnlich... :wink:
- "Lily B."
„Zwei vor und drei zurück“: Makedonien in der Warteschleife auf dem Weg nach Europa.
- "Zwei vor und drei zurück"
Soloprojekte halten das Hauptprojekt am Leben. Es sei völlig klar, dass man sich nicht nur auf ein was konzentrieren sollte. Mit den Lakaien wurde „vernünftig gehaushaltet“, also nicht von einem Album/Tour zur nächsten gehetzt und ja: Kaum eine Band, die schon so lange existiert, wie DL.
- "Your House on my Hill"
Es ist das privateste und politischste Album, doch kein makedonisches Liedchen drauf zu finden, weil AV die Erwartungshaltungen boykottieren wollte. : naughty: Außerdem waren ihm diesmal die Inhalte besonders wichtig und da Deutsch und Englisch nun mal am besten verstanden wird (zumindest dort, wo sich voraussichtlich die meisten Käufer finden werden), wurden also diese beiden Sprachen ausgewählt. Er versprach, in Zukunft seien wieder andere Sprachen möglich :-D . Interessant/erstaunlich war für ihn auf alle Fälle in Makedonien Deutsch zu entdecken und die Tür zur deutschen Sprache geöffnet zu bekommen.
- "We can't turn back"
Abkündigung.
- "Into my arms"
- "Return"